
GreenSketch ist die erste kostenlose End-to-End-Plattform für die Solarbranche, die Dachanalyse, Anlagendesign, Leadgenerierung und Angebotserstellung in einem System vereint. Die Plattform ist ein Service des australischen PV-Großhändlers OSW Group, der mit Deutschland weiter nach Europa (Polen, Niederlande) expandiert. Australien ist weltweit führend bei der Solaranlageninstallation. Auf jedem dritten Dach befinden sich PV-Module.
Im Zentrum bei GreenSketch steht Emily, der KI-Agent der Plattform. Wo Installateure heute mit bis zu fünf verschiedenen Tools arbeiten, Angebote tagelang auf sich warten lassen und Leads verloren gehen, weil Prozesse zu langsam sind, ersetzt Emily den gesamten Workflow. Nun dauert es von der Dachanalyse über das Anlagendesign bis zum fertigen Angebot nur noch wenige Minuten.
Wie viel verdiene ich mit meinem Dach: Eigenheimbesitzer können ihr Einsparpotenzial über Emilysöffentliche Oberfläche selbst in 60 Sekunden berechnen. Anschließend landen sie damit direkt als qualifizierter Lead beim passenden Installateur. So schnell ging Kundenvermittlung und Angebotserstellen noch nie.
Zum deutschen Markteintritt von GreenSketch zur The SmarterE Europe im Juni 2026 hat das Unternehmen den "German Rooftop Valuation Report" präsentiert. Die Studie analysiert mithilfe von künstlicher Intelligenz über 28 Mio. Dächer in allen 401 Landkreisen - Bayern führt, Berlin ist Schlusslicht. Trotz eines Gesamtpotenzials von 45,43 Mrd. Euro jährlicher Stromkostenersparnis verfügen bislang nur 4,1 Mio. deutsche Eigenheime über eine Solaranlage.
Die Ergebnisse: Der durchschnittliche deutsche Haushalt könnte jährlich rund 1.620 Euro an Stromkosten einsparen — bei einer durchschnittlichen Investition von 12.167 Euro und einer Amortisationszeit von ungefähr 8,44 Jahren. Nach 20 Jahren ergeben sich im Durchschnitt Renditen von 19.030 Euro pro Haushalt. Die durchschnittliche Kapitalrendite (IRR) liegt bei 11,5 %. Hochgerechnet auf alle analysierten Dächer beläuft sich die geschätzte Gesamtrendite nach 20 Jahren auf 533,7 Mrd. Euro. Alle Berechnungen basieren auf einer optimierten Solar-und Batteriekonfiguration (10,34 kWp PV + 9,6 kWh Batterie) und berücksichtigen keine staatlichen Förderungen. Eine PV-Anlage rentiert sich auch ohne staatliche Förderung.
Die Studie zeigt ein regionales Leistungsgefälle. Bayern führt in allen fünf Kennzahlen: mit durchschnittlich 1.696 Euro jährlicher Ersparnis, einer Amortisationszeit von 8 Jahren und einer 20-Jahres-Rendite von 20.504 Euro pro Haushalt. Berlin bildet in allen Kategorien das Schlusslicht mit 1.388 Euro jährlicher Ersparnis, 10 Jahren Amortisation und einer 20-Jahres-Rendite von 14.555 Euro — fast 6.000 Euro weniger als in Bayern. Dies liegt vor allem an der Ländlichkeit Bayerns im Vergleich zur dichten Besiedlung Berlins. Dennoch weisen auch die schwächsten Standorte positive Renditen auf. Solarenergie lohnt sich laut der Studie in ganz Deutschland.
Die leistungsstärksten Landkreise konzentrieren sich im Allgäu und in Oberbayern. Kempten (Allgäu) erzielt mit 21.719 Euro die höchste 20-Jahres-Rendite aller deutschen Landkreise. Die schwächsten Ergebnisse finden sich in den nördlichen Küstenregionen und Stadtstaaten.

Der Report erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche PV-Markt unter erheblichem Druck steht. Die Installation privater Dachanlagen ging im ersten Quartal 2026 um 21 % zurück (BSW Solar), obwohl Deutschland seinen Ausbau massiv beschleunigen muss, um das 215-GW-Ziel bis 2030 zu erreichen. Gleichzeitig sieht der Entwurf des EEG 2027 vor, die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen unter 25 kW abzuschaffen und die Einspeisung kleinerer Anlagen auf 50 % der installierten Leistung zu begrenzen, was Batteriespeicher de facto zur Voraussetzung für eine wirtschaftliche Nutzung macht.
„Gerade weil sich die Rahmenbedingungen ändern, brauchen Eigenheimbesitzer und Installateure verlässliche Daten darüber, was ein Dach tatsächlich wert ist“, sagt Christian Seidemann, Lead CSM DACH bei GreenSketch. „Dieser Report liefert erstmal seine adressgenaue Bewertung für ganz Deutschland und zeigt, dass sich ein Solardach auch ohne Förderung lohnt.“
Im Gegensatz zu simulationsbasierten Studien hat die KI-Agentin Emily des Reports jedes der 28 Mio. Dächer einzeln analysiert. Die Methodik basiert auf Satellitenbildern,KI-gestützter 3D-Gebäuderekonstruktion und Geographischen Informationssystemen(GIS) — digitalen Karten- und Gebäudedaten, die Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung jedes einzelnen Gebäudes erfassen. Dabei werden mehr als 87 % der Gebäude aus 2D-Bildern originalgetreu als 3D-Modelle rekonstruiert. Das ermöglicht adressgenaue Ergebnisse statt statistischer Hochrechnungen und gibt jedem Landkreis in Deutschland eine konkrete Bewertung.
Den vollständigen German Rooftop Valuation Report (englisch)zum Download.
Lerne Emily kennen hier.


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