
SolarEdge führt Sera jetzt in allen seinen PV-Anlagen für Privathaushalte ein, einschließlich dem kürzlich vorgestellten dreiphasigen SolarEdge Nexis, einem System aus Wechselrichter und Stromspeicher. Auf der Intersolar 2026 stellt das Unternehmen alle Funktionen vor.
Sera ist über die mySolarEdge-App verfügbar. Durch die Integration in das gesamte SolarEdge-Energie Ecosystem – einschließlich PV-Anlage, Batteriespeicher und Wallbox – optimiert Sera autonom die Energieentscheidungen auf der Grundlage von Prognosen zurPV-Produktion, Batteriestatus,Tarifstrukturen, E-Auto-Ladung und Energieverbrauch des Haushalts. Indem Sera die verschiedenen Energiequellen im Haus sowie den Tarif des Kunden berücksichtigt, reduziert es den Bedarf an manueller Verwaltung und soll so für maximale Energiekosteneinsparungen sorgen. Für Besitzer von SolarEdge Nexis-Systemen, die den vollen Funktionsumfang von Sera nutzen, kann dies Einsparungen laut Anbieter von über 1.000 Euro pro Jahr bringen.
Auf der Intersolar in München vom 23. Bis 25. Juni wird SolarEdge neue, von Sera ermöglichte erweiterte Funktionen vorstellen, darunter:
Der Negative RateGuard wurde entwickelt zum Schutz von Hausbesitzer in Märkten mit negativen Einspeisetarifen. Wenn die Einspeisetarife unter null fallen, leitet Sera den PV-Strom in die Batterie um oder priorisiert die Leistung im Haushalt, sodass Hausbesitzer vermeiden, für die Einspeisung ihrer eigenen PV-Energie ins Netz bezahlen zu müssen.
Smart Predictions(schlaue Vorhersagen) nutzt KI-gestütztes Lernen, um den Energiebedarf des Haushalts vorherzusagen, indem es Muster im Energieverbrauch des Haushalts im Zeitverlauf analysiert und diese mit Faktoren wie Wettervorhersagen, PV-Stromerzeugung, Tarifinformationen und dem Batteriestatus kombiniert. Anstatt beispielsweise die Batterie zu früh am Tag aufzuladen und damit die Kapazität für die spätere PV-Stromerzeugung zu begrenzen, kann Sera den Ladevorgang automatisch verzögern, wenn für später ein Überschuss an PV-Strom prognostiziert wird. So wird sichergestellt, dass Speicherkapazität verfügbar ist, wenn die PV-Stromerzeugung ihren Höhepunkt erreicht.

SolarEdge stellt zudem weitere Funktionen vor, die noch in diesem Jahr möglich werden. Dazu gehört SmartCharge, dass das Laden von E-Auto auf die günstigsten Stunden und die verfügbare PV-Stromerzeugung abstimmt. PeakGuard dient dazu, gleichzeitige Lasten im Haushalt zu steuern, um eine Überlastung des Strom-Hausanschlusses zu vermeiden. Solar Boost wurde entwickelt, um die verfügbare PV-Stromerzeugung durch Batterie- und Netzstrom zu ergänzen und so den Betrieb kompatibler Geräte wie Ladegeräte für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen und Poolpumpen zu unterstützen.
Hausbesitzer können wählen, ob Sera automatisch arbeitet oder eine Bestätigung anfordert, bevor empfohlene Maßnahmen ergriffen werden. Durch einen besseren Einblick in das Systemverhalten hilft Sera den Nutzern zu verstehen, wie und warum Energieentscheidungen getroffen werden, wenn sich die Bedingungen ändern.
SolarEdge geht davon aus, dass dies Installateuren dabei helfen wird, routinemäßige Anfragen zur Systemleistung zu reduzieren und gleichzeitig den Verkauf von höherwertigen, weiteren Geräten wie Batterien und EV-Ladegeräte zu steigern.
SolarEdge wird auf der Intersolar Europe 2026 in Halle B4, Stand 110 sowohl seine einphasigen als auch dreiphasigen Nexis-PV-Anlagen und Speichersysteme vorstellen. Die einphasige Nexis-Lösung feiert ihr europäisches Debüt und wird neben dem neuen dreiphasigen SolarEdge-System präsentiert.


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